Woraus besteht ein Magnet?
Als Urlaubserinnerung, schlicht aus dem Bürobedarf oder als Gimmick an der Joghurtpackung – Magnete gibt es in unterschiedlichsten Varianten. Wir erzählen Euch, was sie so stark macht!

Magnete, wie sie in vielen Haushalten an Kühlschränken oder Magnettafeln hängen, bestehen aus einer Mischung verschiedener Metalle. Diese Mischung nennt man auch Legierung. Metalllegierungen für einen Magnet bestehen meist aus Eisen, Nickel, Aluminium oder Kobalt. Für besonders starke Magnete werden häufig auch Mischungen aus Neodym, Eisen und Bor verwendet.
Ganz von allein sind diese Legierungen allerdings noch nicht magnetisch. In Magnetfabriken werden sie durch andere, besonders starke Magnete oder durch elektrischen Strom aufgeladen. Dann bleiben sie auch an anderen Metallen haften. Dass ein Magnet ein anderes Metall magnetisch auflädt, kann man auch zuhause einmal ausprobieren. Man streicht dazu einfach einen Magnet mehrmals in der gleichen Richtung über ein dünnes Metallstück, zum Beispiel eine Stecknadel. Diese Stecknadel besitzt dann selbst magnetische Eigenschaften und kann eine andere Nadel anziehen. Allerdings wirkt der Magnetismus in diesem Fall nur für kurze Zeit. Die Magnete aus Magnetfabriken werden hingegen so gefertigt, dass sie auch dauerhaft magnetisiert sind und nicht irgendwann von der Kühlschranktür fallen.
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