Warum haben Pferde verschiedene Fellfarben?
Bei Pferden gibt es nicht schon immer so viele Fellfarben wie heute. Sara Schaller, Praktikantin beim Magazin St. Georg und begeisterte Reiterin, erklärt, wie sie entstanden sind.

Pferde gibt es in vielen Fellfarben. Zwischen ganz schwarz und schneeweiß ist tatsächlich fast alles dabei. Die verschiedenen Farben haben sich vor vielen Jahren entwickelt – denn ursprünglich hatten die Urwildpferde alle verschieden sandfarbene Schattierungen, sie waren sogenannte Falben, mit Aalstrichen auf dem Rücken.
Der Mensch fing vor langer Zeit an, Pferde auf bestimmte Merkmale hin zu züchten – viele legten dabei besonderen Wert auf die Farbe. Friesen zum Beispiel sind immer Rappen, Lipizzaner hingegen meistens Schimmel und das Fjordpferd immer Falb-Farben.
Besonders vielfältig ist die Farbvarianz des Island-Pferdes: 15 Farben sind anerkannt. Es gibt Braune, Dunkelbraune, Rappen, Schimmel, Schecken, Füchse und viele mehr.
Eine ganz besondere Fellfärbung hat der Knabstrupper – benannt nach dem Gestüt Knabstrupp, wo einst dänische Frediriksborger konsequent auf die Tigerscheck-Färbung gezüchtet wurden. Bis heute gibt es die besondere Rasse mit schwarzen Flecken auf weißem Fell.
Die Frage beantwortete Sara Schaller, Praktikantin beim Magazin St. Georg und natürlich selbst begeisterte Reiterin.
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