Wer war Adam Riese?
Drei rote plus zwei grüne Bausteine ergeben zusammen fünf - heutzutage lernen wir schon im Kindergarten spielerisch den Umgang mit Zahlen. Wie es dazu kam und was Adam Riese damit zu tun hat, erfahrt Ihr von uns.

„Das macht nach Adam Riese ...“ – sicher habt Ihr diesen Ausdruck auch schon mal gehört, wenn jemand das Ergebnis einer Rechnung kundtut. Adam Riese hieß eigentlich Adam Ries und war ein deutscher Rechenmeister, der im 16. Jahrhundert, also vor ungefähr 500 Jahren, lebte.
Bekannt wurde Adam Ries durch seine Rechenbücher, die für die damalige Zeit sehr ungewöhnlich waren. Statt auf Latein schrieb er sie nämlich in deutscher Sprache und erklärte leicht verständlich praktische Rechenbeispiele aus dem Alltag der Menschen. Wie man den Preis für eine bestimmte Menge Getreide ermittelt, konnten endlich nicht mehr nur gebildete Kaufleute, sondern auch einfache Bürger und selbst Kinder verstehen – und wurden so zum Beispiel auf dem Markt nicht übers Ohr gehauen.
Neu war auch, dass Ries die arabischen und nicht wie damals üblich römische Ziffern verwendete. Er zeigte, dass sich mit dem Zehner-System viel einfacher rechnen ließ. So trug Adam Ries dazu bei, dass viele Menschen rechnen lernten und sich die arabischen Zahlen auch bei uns in Europa durchsetzten.
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