Wie atmen Fische unter Wasser?
Wusstet Ihr, dass Fische ganz normalen Sauerstoff zum Überleben brauchen? Warum! erklärt Euch, wie sie unter Wasser Luft kriegen.

Auch wenn Fische nicht an der Luft, sondern im Wasser leben, brauchen sie ganz normalen Sauerstoff zum Überleben, wie wir Menschen und die meisten Tiere auch. Aber im Gegensatz zu uns atmen Fische nicht mit einer Lunge, sondern den Kiemen. Dieses Organ ermöglicht es ihnen, Sauerstoff aus dem Wasser aufzunehmen.
Um zu verstehen, wie dieser Vorgang abläuft, muss man sich eine Kieme genauer anschauen. Zuerst fällt die scharlachrote Färbung auf. Daran erkennt man übrigens auch richtig frischen Fisch! Die Farbe kommt daher, dass die Blutgefäße in den Kiemenblättchen sehr dicht unter der Haut liegen und durchscheinen. Die Blättchen sitzen dicht an dicht an den Kiemenbögen und dienen der Oberflächenvergrößerung. In ihnen findet der Gasaustausch statt. Sauerstoffarmes Blut fließt durch ein solches Blatt und wird mit Sauerstoff aus dem umfließenden Meerwasser angereichert. Dabei gibt das Blut gleichzeitig Kohlendioxid an das Meerwasser ab.
Im Schnitt wird die gesamte Hautoberfläche eines Fisches durch die Kiemen um das zehn- bis 60-fache erhöht!
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Bei Knochenfischen werden die Kiemen durch einen Kiemendeckel geschützt. Mit diesem Deckel können die Meeresbewohner einen stetigen Wasserstrom erzeugen, so werden die Kiemen immer mit sauerstoffreichem Wasser versorgt. Knorpelfischen wie zum Beispiel Haien fehlt solch ein Kiemendeckel, deshalb müssen sie auch immer in Bewegung bleiben oder an strömungsreichen Stellen stehen.
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